Notwehrgeräte:
erlaubte Verteidigungswaffen

Was sind so genannte erlaubte, legale Notwehrgeräte?

Es gibt eine Vielzahl an Geräten die zur Selbstverteidigung einsetzbar sind, dabei sind fast alle frei verkäuflich und von jedem über 18 Jahren erwerbbar. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Notwehrgeräte auch wirklich sinnvoll und vor allem, gesetzlich erlaubt sind. Nur weil man sie ohne Probleme kaufen darf, darf man sie noch lange nicht führen oder anwenden. Falls sie nicht im Umgang damit geschult sind, bringen sie ihrem Angreiffer auch noch eine Waffe mit, die Dieser gegen sie anwenden wird!


Das empfehlen wir:

Der Kubotan:

Ein Kubotan, auch als Faustsock, Nervenstock, Palmstik bekanntes Notwehrgerät, ist ein legales, frei verkäufliches Notwehrgerät. Durch Nutzung von Druckpunkten, Nervenpunkten, Heble, Schlag und Stoßtechniken kann eine sehr hoher Verteidigungswert erreicht werden. Zudem ist der Einsatz schnell erlernbar und der Kubotan ein sehr günstiger Helfer (ab ca. 6,00€ im Handel). Der Kubotan ist keine Hieb und Stoßwaffe im Sinne des Waffengesetzes, das BKA verneinte bereits 2008 die Verbotseigenschaft. Wir raten den Umgang mit dem Kubotan zu erlernen, da er sowohl legal zu kaufen und zu führen ist.


Der Selbstverteidigungsschirm: 

Es handelt sich um einen voll funktionsfähigen Regenschirm mit automatischem Öffnungsmechanismus, der zuverlässig vor Wind und Wetter schützt. Der Stab des Regenschirms besteht aus einem speziellen Fiberglas und ist daher nahezu bruchsicher, unabhängig der jeweiligen Verwendung. Im Notfall kann er als Verteidigungshilfsmittel eingesetzt werden. Dieser Regenschirm unterliegt als gewöhnlicher Alltagsgegenstand keinerlei Vorschriften und kann ohne Aufsehen zu erregen überall getragen werden. Angesichts der immer rigideren Gesetzeslage ist er ideal für den Selbstschutz. Wir empfehlen den Einsatz des SV- Schirms, da es ein absolut erlaubter Gegenstand ist, mit dem sich zB. die Techniken aus dem Hanbo-Jitsu perfekt umsetzen lassen und Mann\Frau sehr schnell verteidigungsfähig wird.

Der original Selbstverteidigungsschirm, nur echt mit diesnem Zeichen:  

Er kann hier bestellt werden: https://www.selbstverteidigungsschirm.de/?sPartner=KHGyxz


Davon raten wir dringend ab:

Pfefferspray:

Hierbei handelt es sich um sog. Reizstoffsprühgeräte die meist mit CN- oder CS Gas gefüllt sind. Das Pfefferspray is in seiner Wirkung um ein vielfaches stärker und daher nur als Tierabwehrspray, legal erlaubt. Fehlt diese Kennzeichnung, fällt das Spray unter das Wafffengesetz. Der Einsatz ist zB. als Hundeabwehr erlaubt. Der Gebrauch gegen Menschen ist verboten  und stellt den Straftatbestand der gefährlichen Körperverletzung dar. Ausnahme, der Angriff ist absolut lebensgefährlich und nicht anders abwendbar (Verhältnismäßigkeit). Wir raten dringend vom Einsatz des Pfeffersprays ab und empfehlen den Einsatz einer Taschenlampe mit Stroposkopefekt zur Blendung, fragen sie uns nach Alternativen.


Schlagstöcke:

Teleskopschlagstock, Schlagstöcke und Tonfa sind in Deutschlad Waffen. Sie können zwar von mindestens 18 jährigen Personen legal gekauft werden, dürfen aber nur auf privatem Gelände getragen werden. Es gilt ein generelles Führverbot in Deutschland! Führen bedeutet jederzeit Zugriff auf die Waffe zu haben. Der Schlagstock kann also im Auto mitgenommen werden, darf aber nicht griffbereit sein. In einem verschloßenem Behältniß (Tasche, Handschuhfach...) sinkt sein Verteidigungswert praktisch gegen null. Das Führen in der Öffentlichkeit stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld bis zu 50 000 € belegt werden. Wer einen Schlagstock in Verteidigungsabsicht mitführt, begeht eine gefährliche Körperverletzung. Das führen auf öffentlichen Veranstaltungen (Volksfest usw.) stellt eine Straftat nach dem Waffengesetz dar und kann mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren geahndet werden, oder Geldstrafen. Wir raten dringend vom Kauf solcher Notwehrgeräte ab und beraten sie gern zu alternativen.


Elektroschocker:

Elektroschlagstock, Viehtreiber sind so genannte Elektroimpulswaffen. Diese unterliegen grundsätzlich dem Waffenrecht. Der Umgang ist verboten. Ausnahme: sie sind als gesundheitlich unbedenklich zugelassen und tragen ein entsprechendes amtliches Prüfzeichen der PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt)  Der Einsatz ist also auch hier nicht ratsam.


Spikey, Geck.o, Safe-T-Wrench, Hand-Shock:

Hierbei handelt es sich um Hieb und Stoßwaffen, die als Druckverstärker und Schlagverstärker in der Hand getragen werden können. Oft werden die o.g. Gegenstände in der Frauenselbstverteidigung angeboten. Mit dem Feststellungsbescheid des BKA vom September 2011 unterliegen diese Notwehrgeräte, die auch ab 18 Jahren gekauft werden dürfen, dem Führverbot. Wir raten dringend vom Einsatz ab!

 

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