Graduierungssystem
Gürtelgrade der Selbstverteidigung

Allstyle Selbstverteidigung kann jeder, unabhängig von Graduierungsprüfungen  komplett erlernen. Aber wie in anderen Systemen gibt es auch bei uns die Möglichkeit, einen Schwarzen Gürtel zu erreichen.Unsere Mitglieder entscheiden jedoch selbst, ob sie an einer Prüfung teilnehmen oder nicht.

Warum gibt es dann überhaupt Gürtel?

Jiujtsu gilt als eine "Urform" der waffenlosen Selbstverteidigung. Überall auf der Welt gab es Techniken zur waffenlosen Selbstverteidigung. Mit dem Verbot des tragens von Waffen, durch die Samurai in Japan, wurden ab ca. der zweiten Hällfte des 16ten Jahrhunderts die bekannten Techniken systematisiert und die Kampftechniken des unbewaffneten Nahkampfs als Jiu Jitsu gelehrt. Eine genau Gründung des Namens Jiu Jitsu ist noch nicht genau geklärt. Jigoro Kano gilt als einer der ersten, der Nahkampftechniken als Kano Jiu Jitsu, lehrte und später Jiudo und daraus wieder das, als Wettkampf und "Do Methode", bekannte Judo machte.


Erich Rahn gilt unbestritten als der erste der Jiu Jitsu als Selbstverteidigung in Deutschland, bereits im Kaiserreich, einführte und bei der Polizei und Millitär etablierte.

Er wies immer wieder darauf hin, dass es sich um das Kano Jiu Jitsu handelt. Judo sah er nicht als eigenständiges Kampfsystem, sondernd als Teil des Jiujitsu. Dem JuJutsu (Wettkampfform dem viele gefährliche Techniken fehlen) stand er wohl eher ablehnend gegenüber.

Im Judo wurden Gürtelfarben, Schüler und Lehrgrade eingeführt und mit dessen Verbreitung auch in anderen Kampfsportarten übernommen. Am Anfang gab es im Jiujitsu (der waffenlosen Selbstverteidigung) in Deutschland keine Gürtelfarben. Darum lassen wir unsere Schüler selbst entscheiden, ob sie diese japanische Form der Wertung annehmen wollen, oder eben nicht.


JiuJitsu war vor seiner Systematisierung auch unter den Namen: Yawara, verschiedene Ryu oder Tai Jutsu bekannt. Taijutsu (Körpertechnik) wird immer noch der waffenlose Nahkampf im Ninjutsu genannt, dass beansprucht eine sehr alte Kriegskunst und keine Do Kampfsportart zu sein.

Der Farbgurt ist ein Mittel zur Ereichung der Werte des Do (Erziehung mit Fokus auf die Persönlichkeitsbildung) eine Idee, die sich vom "barbarischen" Jitsu - dem realen Kampf- weg entwickelte.

Soke Hatsumi, der wohl bekannteste Ninja-Großmeister, soll gesagt haben, dass Ninjutsu so effektiv ist, weil es ihm erspart  blieb, eine Do Kunst zu werden, da es lange Zeit verboten war.

Wir haben ein modernes Kampfsystem entwickelt, wollen aber keine Straßenschläger erziehen. Der erreichte Grad gibt Selbstvertrauen und Bestätigung, zeigt aber auch, dass es höhergraduierte gibt.

Der erreichte Grad zeigt den technischen Stand. Das ist wichtig bei wechselnden Trainern und bei Seminar- oder Lehrgangsteilnahmen bei anderen Ausbildern.

Ganz einfach aber auch als Leistungsanerkennung und Motivation. Den Abschluss unseres 6 Stufen Systems bildet der schwarze Gürtel der vom 1. bis 5. Dan geprüft wird.

Ob jemand an einer Prüfung teilnehmen will, oder lieber nicht, bleibt dem Schüler überlassen. Niemandem wird Wissen vorenthalten, wenn er sich gegen das Tragen von Gürtelfarben entscheidet. Vielen kann es eine Motivation sein, Meister der Selbstverteidigung zu werden.

Wir unterrichten auch original ATS und Hanbo-Jitsu, dafür gilt das traditionelle Kyu-System.      

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